Aktuelles

Einladung zu einem Gespräch: Nach dem Hochwasser
Auch wenn das Hochwasser längst verschwunden ist, so sind die Folgen noch spürbar.  Viele waren und sind davon betroffen, direkt und indirekt. Immer wieder tauchen Erinnerungen auf, ebenso Ängste, Verunsicherungen und Gefühle von Hilflosigkeit. Diese Erfahrung hat viele erschüttert.                       

Darüber wollen wir gemeinsam reden. Es geht darum sich auszutauschen und Erfahrungen, Erinnerungen und Erlebnisse, die man in sich trägt, mit anderen zu teilen. Wir schlagen vor, uns am Freitag dem 8.10.2021 von 18-20:30 Uhr im Gemeindehaus in Wintersdorf und am 15.10.2021 von 18-20:30 Uhr im Gemeindehaus in Ralingen zu treffen.

Falls erwünscht, werden weitere Treffen organisiert. Alle Betroffenen und alle Helfer und Helferinnen (Feuerwehr und private Personen) sind eingeladen. Ortsbürgermeister Alfred Wirtz und die jeweiligen Ortsvorsteher werden anwesend sein. Die Moderation übernimmt Elisabeth Rohr.

Ortsbürgermeister Alfred Wirtz
Ortsvorsteher Volker Barth
Ortsvorsteher Heinz Lay

Bodenuntersuchungen in Ralingen
Im Nachgang des Hochwassers hat ein Planungsbüro für Baubiologie Anfang August an mehreren Stellen in der Bahnhofstraße, Ralingen, Bodenproben entnommen, um den Schadstoffanteil in den angeschwemmten Bodenablagerungen festzustellen.
Das Ergebnis zeigt, dass die gemessenen Werte an bzw. meist unterhalb der Bemessungsgrenzen liegen. Das Fachbüro sieht eine Entfernung des angeschwemmten Bodens als nicht angemessen an. Folgende Empfehlungen werden gegeben: Gemüse und Obst aus überfluteten Gärten sollen nicht mehr verzehrt und mit dem Restmüll entsorgt werden. Auch überfluteter Kompost sollte danach nicht verwendet werden. Als sinnvoll wird angesehen, in der ersten Zeit etwa alle zwei bis drei Wochen den Gartenboden fünf bis zehn Zentimeter tief umzugraben oder umzuhacken. Das verbessert die Luftzufuhr und erleichtert es den Bodenbakterien, Stoffe um- und abzubauen.Der Boden sollte im Frühjahr wieder regulär bestellt werden können. Sollten Anfang nächsten Jahres diesbezüglich Unsicherheiten bestehen oder Boden untypische Gerüche vorhanden sein, wird eine weitere Bodenprobe empfohlen.

Alfred Wirtz, Ortsbürgermeister